51 Roasters Kaffee vom 51. Breitengrad.

Gütersloh liegt auf dem 51. Breitengrad – hier bin ich zuhause, von hier aus mache ich alles möglich. Meine Bohnen kommen von Menschen, die ich beim Namen nennen kann: Bäuerinnen und Bauern, die ihren Kaffee selbst besitzen, selbst bestimmen und fair dafür bezahlt werden.

Vom Maschinenbauer zum Röster

2015, neben dem Maschinenbaustudium, saß ich zum ersten Mal im 24grad in Hannover – Ladencafé und Rösterei in einem, mitten in der Nordstadt. Was als Neugier begann, wurde zur Passion: 2016 wurde ich bei den deutschen SCAE-Meisterschaften in München Vizemeister in der Disziplin Coffee in Good Spirits.

Danach ging es weiter, um statt nur in die Tasse auch hinter die Theke zu schauen: 2016 und 2017 war ich als Kaffee-Consultant in Cafés unterwegs. Meine Kernfrage dabei: Wie schafft man es, aus jeder Bohne ihr volles Potential herauszuholen? Ich habe Baristas in der Zubereitung geschult – und auch im 24grad selbst Schulungen gegeben, von Kaffeewissen bis zur praktischen Zubereitung. Diese Erfahrung steckt in jeder Röstung von 51 Roasters: Ich weiß, worauf es ankommt, damit eine gute Bohne am Ende auch als guter Kaffee in der Tasse landet.

51 Roasters ist die Konsequenz aus all dem. Der Name ist eine Verbeugung vor meiner Heimat: Gütersloh liegt auf dem 51. Breitengrad, hier bin ich zuhause und hier läuft alles zusammen. Geröstet wird noch dort, wo alles begann – im 24grad in Hannover, mit der Trommel, die ich am besten kenne. Von Gütersloh aus geht der Kaffee dann zu dir: verpackt, versendet, betreut.

Woher meine Bohnen kommen

Meinen Rohkaffee beziehe ich über ein Kollektiv, das zu einem großen Teil den Kaffeebauern selbst gehört. Statt eines anonymen Händlers dazwischen stehen Namen und Gesichter: Silvio Sánchez, der in Nicaragua zu den wenigen jungen Produzenten seiner Region gehört. Diego Robelo, der in Costa Rica in den letzten Jahren einen Betrieb nach dem anderen auf Nachhaltigkeit umgestellt hat. Die Familie Syoum in Äthiopien, deren Heirloom-Sorte zu den spannendsten Bohnen gehören, die ich bisher geröstet habe.

Das ist für mich der Unterschied zwischen „nachhaltig klingt gut“ und tatsächlich nachvollziehbaren Lieferketten: Ich weiß, wessen Ernte in meiner Trommel landet – und dass der Preis, den ich zahle, bei denen ankommt, die die Arbeit machen.

Guter Kaffee

Ausschließlich Specialty Coffee – ausgewählt nach Herkunft, Sorte und Aufbereitung, nicht nach dem niedrigsten Einkaufspreis.

Nachvollziehbare Lieferketten

Ich kaufe dort, wo ich weiß, woher die Bohnen kommen und wer sie angebaut hat.

Faire Preise für die Bauern

Guter Kaffee beginnt auf der Farm. Wer ihn anbaut, soll fair dafür bezahlt werden – kein Zusatzargument, sondern Grundvoraussetzung.


„51 Roasters: Kaffee vom 51. Breitengrad. Von Menschen, die ich beim Namen nennen kann. Für Menschen, die wissen wollen, was sie trinken.“

Arne

Gründer, 51 Roasters