Santa Teresa de Mogotón

Silvios Farm liegt hoch oben in den Bergen des Cerro Mogotón – umgeben von dichtem Nebel, der durch die Kaffeefelder zieht, und geschützt von zahlreichen Schattenbäumen, die der Farm ihr sattes Grün verleihen. Auf 1.600 Metern Höhe reift der Kaffee langsam heran und entwickelt dabei eine besonders hohe Zuckerkonzentration in den Kirschen. Nachts können die Temperaturen unter 10 °C fallen – genau der richtige Stress für die Pflanzen, um zusätzliche Zucker einzulagern. Geerntet wird ausschließlich in perfekter Reife, von Hand, durch Silvios Team.

Da an der Farm selbst kein Trocknen möglich ist, transportiert Silvio die geernteten Kirschen jeden Abend ins knapp anderthalb Stunden entfernte Ocotal. Im trockenen Talklima perfektioniert er dort den natural Prozess – ganz ohne Entfernung des Fruchtfleischs vor der Trocknung. Genau diese zusätzliche Fermentation ist es, die den charakteristischen Erdbeer- und Schokoladengeschmack erzeugt, für den Silvios Kaffee bekannt ist.

Der Mensch dahinter

Silvio Sánchez gehört zu den wenigen jungen Kaffeeproduzenten de  r Region Nueva Segovia – einer Gegend, in der viele junge Menschen der Kaffeetradition den Rücken kehren. Gemeinsam mit seiner Mutter hat er die Modellfarm Santa Teresa de Mogotón aufgebaut. Besonders bemerkenswert: Seine Mitarbeiter:innen sind ihm seit den Anfängen treu – in einer Branche, die sonst von Fluktuation und Abwanderung geprägt ist. Wöchentliche gemeinsame Kochabende und ein tiefes gegenseitiges Vertrauen zeichnen die Farm als echte Gemeinschaft aus.


Hier kannst du dir ein schönes Video von Silvio’s Farm anschauen.